APOLLON - Der Gott der Musik

Apollon war einer der Söhne Zeus. Er war der Gott des Lichtes, der Musik, der Dichtkunst und vor allem Anderen der Gott des Hellsehens. Er war der schönste aller Gätter und trug stets eine Harfe mit sich. Er war der Beschützer der Jugend und in manchen Teilen Griechenlands glaubte man er wäre der Beschützer des Handels und der Landwirtschaft.

Wie alle Götter wurde Apollon innerhalb ein paar Tagen erwachsen und verließ mit nur vier Tagen den Olymp. Er flog über Piera und Thessalia zu dem einsamen Platz des Berges Pamasos, wo er sein Reich erbauen wollte. Ein Orakel, zu dem alle Menschen Griechenlands gehen konnten, um Ihre Zukunft zu erfahren und sich Rat und Hilfe zu holen.

Auf diesem Berg in Delphi herrschte jedoch eine Nymphe, die von der Ankunft Apollons alles andere als erfreut war. "Was hast Du hier in dieser wilden Einsamkeit zu suchen?" fragte Sie Apollon. "Die einzigen Besucher sind Bauern, die hierher kommen, um Ihre Pferde und Herden zu tränken. Auf der anderen Seite des Berges gibt es einen wunderschönen Ort, wo du dein Orakel erbauen kannst." Und Sie zeigte Ihm den Ort. Doch dort befand sich ein schreckliches Ungeheuer - ein 100 köpfiger Drache namens Python, der aus seinen 100 Mäulern Feuer spie.

Die Nymphe hoffte, dass dieser Drache Apollon fressen würde, und Sie in Ruhe auf Ihren Berg zurückkehren konnte. Doch als Apollon den Drachen sah, griff er nach seinem Bogen und erschoss den Drachen mit nur einem Pfeil. Dieser schrie furchtbar und schlug um sich, wobei er viele Bäume entwurzelte. Doch schliesslich rollte er sich zusammen und starb. Apollon schickte die Nymphe zur Strafe in eine Höhle, die er mit einem riesigen Felsen verschloss. Neben dieser Höhle erbaute er nun seinen Tempel.

Doch fehlten ihm noch Priester, die ihm dienen sollten und so lief er zur Küste, wo er ein Schiff aufs offene Meer zusegeln sah. Er sprang ins Meer und verwandelte sich in dessen Fluten in einen Delphin, um das Schiff einholen zu können. Die Matrosen, die auf dem Heimweg in Ihre Heimat Kreta waren, waren völlig aus der Fassung, als der Delphin an Bord sprang. Sie ahnten jedoch das gättliche Zeichen und berührten den Delphin nicht und taten so kein Unrecht.

Doch bald wandelte sich der Wind und brachte das Schiff, trotz aller Bemühungen der Besatzung, zur Küste zurück, wo sich der Delphin in Apollon zurückverwandelte. "Ich bin der Gott Apollon", sprach er zu den Matrosen "und von diesem Augenblick an werdet ihr mir als Priester in meinem Tempel dienen." Und so geschah es.

Mit der Zeit verbreitete sich der Ruf des Orakels. Pythia, eine Priesterin Apollons, ging auf ein Zimmer, setzte sich auf einen Dreifuss und bereitete sich dort auf eine Weissagung vor. Unter dem Dreifuss lief ein kleiner Bach mit lauwarmen Wasser von der benachbarten Quelle des Kastalia. Die Dämpfe des Wassers bedeckten sie völlig und als Sie ein Loorbeerblatt aß, verfiel Sie in Extase. Dann betrat jemand den Raum, um Fragen über seine Zukunft zu stellen. Pythia beantwortete sie, doch durch den veränderten Bewustseinszustand, war der Sinn ihrer Worte oft verworren und die Botschaften waren nicht alle Verständlich. Die Priester des Tempels halfen den Hilfesuchenden dann, Pythias Worte zu entschlüsseln und deren Sinn zu offenbaren.

Das Orakel von Delphi wurde das berühmteste und angesehenste Orakel Griechenlands. Krieger wie Herakules, Könige wie Jason und sogar Alexander der Große holten sich Rat bei Pythia. So füllte sich der Tempel Apollons mit Geschenken.